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Web 2.0 – moderne Kommunikationsmittel nutzen

Web 2.0 – moderne Kommunikationsmittel nutzen

Nicht nur das Internet verändert sich, auch seine Wahrnehmung und Nutzung unterliegen einem ständigen Wandel. Wurden die Inhalte des World Wide Web noch vor wenigen Jahren von der breiten Masse der Nutzer ausschließlich konsumiert, so kann heute nahezu jeder User – sei es über Social Media Kanäle, Blogs oder die eigene Webseite – selbst Inhalt produzieren, der weltweit eingesehen werden kann.

Dieser Trend ermöglicht jedem einzelnen User eine umfassende Online-Aktivität, die lediglich von seinen eigenen Fähigkeiten begrenzt wird. Für eine zielgerichtete Kommunikation – sei es im privaten, sei es geschäftlichen Bereich – sind die Möglichkeiten des „Mitmach-Internet“ inzwischen allerdings so gut wie unverzichtbar geworden. Zugleich ist diese Entwicklung aber auch mit schwer kalkulierbaren Risiken verbunden, die man sich bewusst machen sollte, bevor man Daten, Bilder und andere Informationen ins Internet stellt.

Das Web 2.0 im Unterschied zum Web 1.0

Der Begriff Web 2.0 (alternativ auch Social Media) bezeichnet ein neues Zeitalter der Internetnutzung, in dem der Benutzer – dank verschiedener interaktiver Teile des World Wide Web – nicht mehr nur Konsument vorgegebener Inhalte des Internets ist, sondern selbst aktiv Inhalte für das Web produziert oder zumindest die Inhalte aktiv beeinflusst.

(Neue) Techniken: Ajax

Die Kurzform Ajax steht für „Asynchronous JavaScript and XML“ und bezeichnet eine Form der asynchronen Datenübertragung, die Änderungen einer HTML-Seite ohne das Neuladen der kompletten Seite ermöglicht. Das bedeutet, dass der Browser beim Server nur jene Daten abfragt, die wirklich benötigt werden. So wird eine schnellere Reaktion auf Anfragen des Anwenders ermöglicht. Der Benutzer kann während der Anfrage und während der Aktualisierung der Daten weiter auf der Oberfläche agieren. Der Unterschied für den Benutzer liegt vor allem darin, das Webseiten nun mit der Ajax Technik ähnlich wie „normale“ Desktop Programme reagieren und nicht bei jedem Klick die Seite komplett neu laden müssen.

Allgemeine Risiken der Nutzung Web 2.0

Das Internet ist ein riesiges Gedächtnis, das nichts vergisst. Informationen, die einmal online gestellt wurden, lassen sich nicht mehr vollständig aus dem Netz entfernen! Bedenken Sie deshalb vor der Veröffentlichung genau, ob Sie das, was Sie nun hochladen, auch in zehn Jahren noch über sich lesen bzw. von sich sehen möchten.

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Bilder, Videos und Texte unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht ohne Genehmigung des Erstellers dupliziert und verwendet werden. Auch Persönlichkeitsrechte und Datenschutzbestimmungen müssen beachtet werden. Veröffentlichen Sie keine kopierten Texte und vermeiden Sie die Veröffentlichung von Fotografien, die Personen abbilden, ohne deren Genehmigung eingeholt zu haben.

Wenn Sie sich über fremde PCs bei einem Web 2.0 Dienst anmelden, dann achten Sie darauf dass der fremde PC bzw. der Browser nicht Ihre Zugangsdaten (Benutzernamen und Passwort) speichert. Melden Sie sich immer ordnungsgemäß von der Website bzw. dem Social Media Dienst ab, damit eventuell vorhandene Session-Cookies gelöscht werden. Vor allem beim Arbeiten auf fremden Rechnern ist das sehr wichtig. Verwenden Sie gute Passwörter, das heißt mit mindestens 8 Zeichen, wobei die Zeichen eine kryptische Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichenfolge sein sollte. Sie können sich dafür Merkstützen zurecht legen wie sich z.B. einen Satz merken und jeweils den ersten Buchstaben der Wörter des Satzes als Passwort verwenden oder Sie nutzen einen Passwort-Tresor oder einen Passwortmanager wie z.B. die kostenlose Open Source Software KeePass.

Weltweit leicht zugängliche Informationen locken auch jene Menschen an, die über kriminelles Potential verfügen. Achten Sie daher stets auf gesicherte Verbindungen (https), wenn Sie sensible Daten übertragen. Seien Sie auch sparsam mit der Angabe Ihrer Kontaktdaten und der Mitteilung von Abwesenheiten.

Nützliches Wissen, Tools und Hilfsmittel für Social Media & Co

Wissen:

Klärung von Begriffen rund ums Web 2.0. Geben sie den Begriff in Wikipedia ein oder nutzen Sie die Google Suche mit definiere Begriff.
Übung: In Wikipedia nach dem Begriff Hashtag suchen bzw. in Google mit definiere nach Hashtag suchen.

Sofern vorgesehen die Impressumpflicht nicht vergessen, sich über Bild- und Medienrechte informieren. Interessante Infos: alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/13/creative-commons-lizenzen-cc-richtig-nutzen-wie-gebe-ich-den-urheber-korrekt-an oder Fotorecht – Blende8. Achtung Royalty-Free bedeutet nicht kostenlos!

Tipp: Datenschutzeinstellungen bei PC und mobilen Geräten überprüfen.

Tipp: Im Inkognito Modus bzw. im Privaten Fenster surfen

Sie möchten sicher und anonym surfen? Dafür gibt es VPN-Lösungen wie z.B. anonymouse.org oder das Tor Netzwerk. Bedenken sie aber:
„Es ist schon sehr naiv anzunehmen, dass man ohne Konsequenzen Gesetze brechen kann, nur weil man einen kostenpflichtigen VPN-Service nutzt“, schreibt HideMyAss.com in einem Blogeintrag.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/hidemyass-com-anonymisierdienst-hilft-bei-der-nutzeridentifizierung-a-788360.html

Anonym bleiben, testen: Sie möchten sich in auf „Webseiten“ registrieren um kurz mal zu testen ohne Ihre Emailadresse preis zu geben? Dafür gibt es sogenannte Wegwerfemailadressen: wegwerfemail.de, spoofmail.de

Recherchieren

Domains:

IP-Adresse recherchieren: dnsstuff.com nutzen.

Whois von Domains checken.

Kostenfreie Bilder und Musik finden

Bildersuche auf Flickr nach Bilder mit einer CC Lizenz. Zwei interessante Fundgruben für kostenfreie auch kommerziell nutzbare Bilder: gratisography.com oder unsplash.com oder pixabay.com

Eine interessante Fundgrube für kostenlose Musik: incompetech.com oder YouTube Audio Library

Online Tools & Services

Dateitransferdienste: Mit den Diensten WeTransfer oder File2Send können Nutzer große Dateien, welche für das eigene Emailpostfach oder für das E-Mail-Postfach des Empfängers zu groß sind, über das Web versenden. Dabei gibt der Sender auf der Website des Dienstes die Emailadresse des Empfängers und die Datei, welche er versenden möchte an. Der Dienst sendet dem Empfänger eine Mail mit einem Download-Link über den der Empfänger die große Datei von der Website des Dienstes herunterladen kann.

Achtung viele Onlinedienste sind in der Anfangsphase kostenlos ändern dann aber Ihre Marketingstrategie. Wobei viele dann auf kostenlose abgespeckte Dienste in Kombination mit kostenpflichtigen Premiumfunktionen setzten.

URL-Shortener nutzen: goo.gl

OR Code Generator: goqr.me

Google Fonts: https://fonts.google.com

Issuu Blätterkatalog für pdf

Tinypng

Bilder für das Web aufbereiten können sie mit diversen kostenlosen Bilderbearbeitung-Minitools oder mit dem tollen Online-Dienst: pixlr.com. Dieser Online-Bildeditor kann sogar ohne Registrierung sofort und unkompliziert genutzt werden. Die Benutzeroberfläche ähnelt stark dem Standardbildbearbeitungsprogramm Photoshop.

IPhone auf PC Bildschirm anzeigen

http://eu.lonelyscreen.com/

Cloud

Mit einem Cloud Dienste Emails, Termine, Kontakte, Dateien und Notizen auf verschiedene Geräte synchronisieren: siehe hier.

Dropbox

Dropbox stellt einen kostenlosen Onlinespeicherplatz (Cloud bzw. Wolke) von 2GByte und Tools zur Verfügung mit denen dieser Onlinespeicherplatz sich wie ein „normaler“ Ordner im Windows Explorer integriert. Dadurch ist auf sehr unkomplizierte Art und Weise möglich Dateien zwischen Rechnern und Benutzern auch unterschiedlicher Betriebssysteme wie Mac OS X, iOS, Linux, Android, Blackberry und Microsoft Windows zu synchronisieren. Selbstverständlich kann man auch über den Browser auf den Onlinespeicherplatz zugreifen.
Mit Dropbox ist es auch möglich Dateien oder Fotos für nicht Dropbox Nutzer online zur Verfügung zu stellen.

Google Docs

Google Docs ist eine Webanwendung von Google, welche es dem Nutzer ermöglicht online, ohne entsprechende Software lokal installieren zu müssen, Texte, Tabellenkalkulationen, Bildschirmpräsentationen, Formulare oder Zeichnungen zu erstellen. Dabei können die so erzeugten Dokumente online in der Cloud (Wolke=Onlinespeicherplatz) gespeichert werden aber auch lokal heruntergeladen werden. Google Docs ermöglicht es mehren Nutzern gleichzeitig in Echtzeit am selben Dokument zu arbeiten. Die Änderungen werden allen bearbeitenden Nutzern sofort angezeigt. Interessant ist auch die Möglichkeit, dass Microsoft Office Dokumente (Word, Excel usw.) übernommen (konvertiert) werden können.
Die Funktionen und Möglichkeiten von Google Docs können sich zwar noch nicht mit denen von Microsoft Office messen, wachsen aber ständig und bieten bereits heute eine akzeptable Lösung für nicht zu komplizierte Dokumente.

Karten

Mit Google Maps kann man Karten in die eigene Website einbinden.

Mit Google My Maps kann man auch eigene Karten erstellen und dann in Websites einbinden. Beispiel: www.metek.com

Branchenverzeichnisse für lokale Unternehmen

Google My Business

Bing places for business

Apple Maps Connect

Analyse und Überwachung

Google Alerts

Google Trends

Newslettermarketing

Nutzen Sie CleverReach für den professionellen Newsletterversand. 250 Empfänger mit 1000 Emails pro Monat sind kostenlos. Für mehr Empfänger bzw. Emails fallen recht geringe Gebühren an.

Chat Dienst

Mit Zoho ein Chat-Widget für die eigene Website erstellen.

Apps

Snapseed App

Whatsapp

 

Web 2.0 Dienste/Services

Eine Übersicht über Social Media Kanäle im deutschen Sprachraum erhalten sie unter: ethority.de/social-media-prisma

Blogs

Blog diewanderer.it - Wandern in Südtirol

Link: www.diewanderer.it

Unter einem Web-Log, versteht der Internetnutzer ein online geführtes Tagebuch, in dem ein oder mehrere Autoren, die sogenannten Blogger, Beiträge veröffentlichen und Stellung zu relevanten, oder für sie persönlich bedeutsamen Themen beziehen.

Der Name „Web-Log“ setzt sich aus „Web“, dem letzten Wortbestandteil der Bezeichnung World Wide Web für das weltweite Internet und dem Kurzwort „Log“, von Logbuch, dem Schiffstagebuch, zusammen und wird zumeist zur Bezeichnung „Blog“ verkürzt.

Gemäß der Namensgebung bezeichnet man die Tätigkeit der Blogger, das Schreiben von Artikeln, als bloggen.

Wie bei anderen Webseiten auch, können in einem Blog verschiedene Seiten erstellt und mit Inhalten gefüllt werden, wobei der Inhaber des Blogs allein für dessen Inhalte verantwortlich ist. Der Hauptteil des Blogs besteht zu meist aus einer chronologischen Liste der veröffentlichten Artikel, die in Kategorien unterteilt und mit Schlagworten (Tags) versehen werden können.

In den letzten Jahren haben sich regelrechte Bloggernetzwerke organisiert, die eigene Diskussionsplattformen betreiben und Wettbewerbe veranstalten.

Klärung der Fragen:

  • wie kommentieren
  • wie selbst bloggen
  • Kostenlose Blogs (Google Blogspot, WordPress)
  • Eigene Blogs: wie besorgen, Kosten

Übung:

  • Bloginhalte suchen (Google Blog Suche)
  • Kommentieren

RSS-Feeds

So sieht ein RSS Feed aus. Besipiel RSS-feed der Website diewanderer.it

Bei den sogenannten RSS-Feeds handelt es sich um eine spezielle, sehr reduzierte Art der Veröffentlichung von Nachrichten oder Artikeln, die sich vor allem mit der Verbreitung der Blogs durchgesetzt hat. Ein RSS-Feed ist praktisch eine XML-Datei, also eine Textdatei mit hierarchisch strukturierten Inhalten.

RSS-Feeds können mit sogenannten Feedreadern genutzt werden. Der Benutzer kann dabei den RSS-Feed abonnieren und somit ständig den Nachrichtenstrom verfolgen. Die im RSS-Feed integrierten Kurzbeschreibungen und Links führen den Leser zu den vollständigen Beiträgen.

RSS-Feeds können aber auch genutzt werden, um „fremde Inhalte“ bzw. Inhalte eines Drittanbieters leicht in die eigene Website einzubinden bzw. um Inhalte für Drittanbieter in standardisierter Form bereit zu stellen. Somit ist der Zweck der RSS-Generierung bzw. das Interesse des RSS-Feed Anbieters die problemlose, übersichtliche und vor allem standardisierte Bereitstellung von Nachrichten und Informationen für Leser oder andere Websites/Services.

Übung: RSS-Feed einer Website abonnieren

Podcast – Pocasting

Beim Podcasting produziert der Anbieter eine Serie von Audio- (Radiosendung, Hörstücke, Podcat) oder Video-Dateien (Filme, Lernvideos, Video-Podcast) für das Internet, welche über einen Feed von Nutzern kostenlos abonniert werden können.

Tipp: Den Foto Podcast Blende 8 anschauen.

Wikipedia

Sreenshot wikipedia.org

Das freie Lexikon Wikipedia ist 2001 online gegangen und umfasst heute ein umfangreiches Repertoire an Artikeln zu den unterschiedlichsten Themen, die von jedem (auch von dir und mir) – auch ohne offizielle Anmeldung – ergänzt und bearbeitet werden können. Die Artikel unterliegen freien Lizenzen, ebenso wie alle anderen Inhalte (Bilder, Karten, etc.) des Online-Lexikons. Je nach Lizenz (GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Creative-Commons-Attribution-ShareAlike-Lizenz, unterschiedliche Lizenzen bei Bildern) erlauben die Urheber der Inhalte den Benutzern die Weiterverwendung des eingestellten Materials.

Übung: einen Wikipedia Artikel aktualisieren

YouTube

Screenshot youtube.com

Auf dem Online-Videoportal YouTube haben User die Möglichkeit, Videos kostenlos anzusehen und über einen eigenen Account selbst Videos zu veröffentlichen. Auch eine Einbindung von auf YouTube veröffentlichten Video-Clips in andere Webseiten ist möglich. Aufgrund der oft enormen Größe von Videos nutzen viele Betreiber von Webseiten YouTube als „Parkplatz“ für Videos, um nicht den eigenen Webspeicher belasten zu müssen. Die auf YouTube gespeicherten Videos werden dabei in die eigene Website referenziert.

Tipp: Videos kann man natürlich mit einer Videocam erzeugen. Momentan werden in YouTube vermehrt auch Lernvideos präsentiert, die man selbst z.B. mit einer kostenlosen Software wie Camstudio, Activepresenter oder kommerziellen Produkten wie Adobe Captivate aufnehmen kann.

Urheberrechte: Selbstverständlich gilt auch für die Veröffentlichung von Videos auf YouTube, was oben unter „Allgemeine Risiken der Nutzung Web 2.0“ aufgeführt ist: das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Geschützte Filme und Musiktitel darf man ebenso wenig hochladen, wie Videos, die Personen zeigen, deren Einwilligung für die Veröffentlichung man nicht besitzt.

Übung: mit Activepresenter einen Screencast erzeugen und in Youtube hochladen und bearbeiten

Präsentation: 360 Grad Videos

Facebook

Sreenshot facebook.com

2004 in Betrieb genommen ist das registrierungspflichtige Internetportal heute mit rund 1,8 Milliarden Nutzern (immerhin 24 % der Weltbevölkerung) und mehr als 70 Sprachvarianten die wohl größte Online-Gemeinschaft und die bekannteste Social Media Plattform weltweit.

Funktionsweise

Nach der Registrierung legt der Nutzer ein eigenes Profil mit persönlichen Informationen, Bildern und Videos an. Unternehmen und Personen des öffentlichen Interesses können eigene Facebook-Seiten anlegen.

Registrierte Nutzer können nun auf der Pinnwand anderer Nutzer öffentlich einsehbare Nachrichten hinterlassen, diese kommentieren oder einander persönliche Direktnachrichten senden. Es ist jedem Nutzer möglich, Freunde zu finden und diese in verschiedenen Listen (Bekannte, Familie, etc.) zu organisieren.

Facebook bietet eine große Zahl Anwendungen – teils von Drittanbietern – an, die durch eine Schnittstelle mit Facebook verbunden sind. Dazu zählen unter anderem die Funktionen Orte, Chronik, Videoanrufe und Video-on-Demand.

Spezifische Risiken

Ganz allgemein steht Facebook vor allem wegen seines Umgangs mit dem Datenschutz, der personalisierten Werbung und dem Ausspionieren und Weitergeben von Daten in der Kritik. Zwar lassen sich viele Bereiche des persönlichen Kontos mittels individueller Einstellung vor einem öffentlichen Zugriff schützen, die Handhabung der Einstellung ist aber, wie auch das Löschen des eigenen Kontos, teilweise mit großem Aufwand verbunden oder verlangt Kenntnisse, die die meisten Nutzer nicht haben. Problematisch ist darüber hinaus, dass mittels des „Gefällt mir“ Buttons über Cookies Bewegungsprofile der Webnutzer erstellt werden, die wiederum für unlautere Werbung verwendet werden. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Fälle von Online-Mobbing via Facebook.

Weitere Informationen zum Sozialen Netzwerk Facebook finden Sie in der Kursunterlage Web 2.0: Facebook nutzen.

Instagram

Mit dem Online-Dienst Instagram teilt man vor allem mit mobilen Geräten (Tablets, Smartphones) Fotos und Videos. Dabei hat Instagram in der Vergangenheit vor allem auf quadratische Fotos die mit diversen vordefinierten Filtern bearbeitet werden können gesetzt. Mittlerweile unterstützt Instagram auch andere Formate.

Zurzeit hat Instagram circa 500 Millionen Nutzer. Der Dienst gehört zum Facebook Inc.

Da Instagram nur reinen Text und Hashtags aber keine Links als Beigabe für Fotos und Videos unterstützt ist Instagram aus Marketing Sicht nicht geeignet Besucher an die eigene Website zu vermitteln, dafür umso besser den Bekanntheitsgrad einer Marke zu erweitern.

App für IOS

App für Android

Pinterest

Mit Pinterest kann der Benutzer Bildersammlungen mit Texten an virtuelle Pinnwände heften. Er kann auch Bilder hochladen, aber viele Benutzer von Pinterest gehen so vor, dass sie die Inhalte von Websites (Bild, Textauszug) auf Ihre Pinnwände übernehmen (sprich einen Pin erstellen). Dafür kann die betreffende Website einen Pinterest Button anbieten oder der Benutzer kann einen entsprechenden Browserbutton installieren, über den er Websites pinnen kann, bei denen Webmaster keinen Pin-Button eingebaut hat. Selbstverständlich ist es mit Pinterest auch möglich ohne Button einen URL direkt zu „pinnen“.

Zusammenfassung

Es gibt drei grundsätzliche Möglichkeiten auf Pinterest zu pinnen:

  • Bild vom eigenen Computer hochladen
  • Bild mit oder ohne Textauszug von einer Website pinnen
  • Bild von einer anderen Pinnwand auf die eigene Pinnwand weiterpinnen

Fürs Marketing ist Pinterest insofern interessant, als das über Pinterest Besucher (Traffic) auf die gepinnte Website geleitet wird. Die Pins werden nämlich, mit der Website die gepinnt wurde, verlinkt.

Die Grundidee hinter Pinterest ist die Möglichkeit Hobby, Interessen, Tipps usw. mit anderen Benutzern auszutauschen, indem man ihnen dieselben anhand von Schautafeln (virtuelle Pinnwände) präsentiert. Der Benutzer erzeugt z.B. die virtuelle Pinnwand „Südtirol Wandertipps“ und pinnt darin Fotos mit Anreisertext zu Wandertipps. Diese Fotos mit Anreisertext sind mit der Internetadresse der gepinnten Website verlinkt, sodass der Interessiert die Website besuchen kann und den Wandertipp vollständig lesen kann.

Nutzer circa 100 Millionen.

Google+

Screenshot plus.google.com

Was ist Google+?

Bei Google+ handelt es sich um in rund 45 Sprachversionen, bei dem bisher etwa 360 Millionen Nutzer registriert sind. Google+ ist mit allen anderen Google Funktionen verbunden.

Funktionsweise

Nach der Registrierung erstellt man ein fünfseitiges persönliches Profil, wobei die Seiten „Fotos“ und „Videos“ ausgeblendet werden können. Die Seite „+1“ zeigt die mit Hilfe des Buttons +1 (der in etwa dem „Gefällt mir“ Button von Facebook entspricht) positiv bewerteten Beiträge. Die Seite „Über mich“ enthält die persönlichen Informationen, von denen man eine Vielzahl angeben kann, aber nicht muss. Auf der Seite „Beiträge“ werden die eigenen Beiträge des Nutzers gezeigt.

Auch in Google+ kann man Freunde finden und diese sogenannten Kreisen (Circles) zuordnen, wobei die Freundschaften auch einseitig sein können. Mit diesen Kreisen kann man dann Inhalte teilen, wobei die Mitglieder eines Kreises nicht unbedingt auch Google+ User sein, sondern lediglich über eine gültige E-Mail-Adresse verfügen müssen. Wer die Mitglieder dieser Circles sehen darf und in welchen man selbst aufscheinen möchte, kann man selbst bestimmen. Die Beiträge der Mitglieder der einzelnen Circles werden dem User – immer der aktuellste zuerst – im sogenannten Stream angezeigt. Mit wem welche Information geteilt wird, muss bei jedem Beitrag vorab festgelegt werden. Kommentarfunktionen und Benachrichtigungen können jederzeit deaktiviert werden. Bilder, Links und Videos werden mit kleinen Vorschaubildern angezeigt und können in beliebiger Anzahl hochgeladen werden.

Vorteile & Chancen

Klare Zuweisungen möglich, wer welche Informationen sehen darf. Übersichtliche Bildverwaltung. Teilung von Inhalten auch mit Personen, die nicht Teil des Sozialen Netzwerkes sind.

Flickr

Screenshot des Wed-Foto-Verwlatungsdienstes Flickr

Flickr ist eine Kombination aus einem Dienstleistungsportal und einer Kommunikationsplattform. Es dient in erster Linie der Verwaltung und Veröffentlichung von Fotos und Videos im privaten Bereich. Es finden sich aber auch Fotoserien von Berufsfotografen.

Die Handhabung von Flickr ist sehr einfach. Es existieren ein kostenloser Basis-Account und – gegen eine monatliche Gebühr – ein Upgrad, der sogenannte Pro-Account.

Basis-Account:

  • 0 US-Dollar pro Jahr
  • 1 TB Speicherplatz für Fotos und Videos
  • Hochladen von Fotos mit bis zu 200 MB Größe
  • Hochladen von Videos mit bis zu 1 GB Größe

Eine übersichtliche Maske erleichtert das Hochladen von Bildern und Videos und das Katalogisieren der eigenen Fotosammlung. Ein Bilder-Upload ist auch vom Handy aus sowie über verschiedene Fotoanwendungen und via E-Mail möglich. Zur besseren Auffindbarkeit werden die Bilder mit Tags verschlagwortet. Zudem gibt es für registrierte Nutzer eine Favoriten-, eine Nachrichten- und eine Kommentarfunktion.

Die Rechte an den Bildern bleiben beim Urheber und es wird auf die Einhaltung des Datenschutzes geachtet. Für Flicker existieren gute Möglichkeiten der Nutzung mit mobilen Geräten.

Übung:

  • ein Flickr Foto kommentieren
  • ein Foto bei Flickr hochladen
  • einen Fotostream RSS-Feed abonnieren

Twitter

Sreenshot vom Twitter Account von suedtirol-360.com

Was ist Twitter?

Twitter ist eine Echtzeit-Kommunikationsplattform für Textnachrichten im Kurzformat, die laut Statistik vornehmlich von Unternehmern und Internet- bzw. Marketingaffinen Personen zur Verbreitung von Nachrichten und Meinungen verwendet wird. Seit der Gründung 2006 ist die Anzahl der Twitter-Nutzer auf etwa 100 Millionen gestiegen.

Funktionsweise

Um Textnachrichten, sogenannte „Tweets“, auf Twitter posten zu können, muss man sich unter Angabe des vollständigen Namens, einer gültigen E-Mailadresse und eines Passwortes registrieren. Anschließend kann man je nach Interesse die Nachrichten verschiedener Twitter-Accounts abonnieren (tut man das, so wird man ein „Follower“ des Autors), die Nachrichten kommentieren oder weiterleiten (retweeten). Die Beiträge der abonnierten Kanäle werden einem in der sogenannten Timeline chronologisch angezeigt. Twitter kann mittels Schnittstelle in verschiedenen anderen Programmen verwendet und erweitert werden.

Neben den Tweets gibt es auf Twitter noch die sogenannten Hashtags, Stichwörter (Tags), die mit einem Doppelkreuz eingeleitet und direkt in die eigentliche Nachricht eingefügt werden. Ursprünglich dienten diese der Erleichterung der Suche, seit Twitter eine gesonderte Suchfunktion eingeführt hat, werden Hashtags häufig als weiterführender Link zu Tweets mit demselben Keyword genutzt.

Vorteile & Chancen

  • Echtzeit-Informationsübermittlung
  • Hohe Verbreitungsgeschwindigkeit
  • Nutzung als Evaluationsmittel sowie zur Marktforschung und für Marketingaktivitäten

Spezifische Risiken

Sicherheitslücken, die zur Datenweiterleitung und zur Verbreitung unerwünschter Inhalte über die Accounts der User führen sind ein Problem. Auch das Risiko, dass Falschmeldungen in Windeseile verbreitet werden besteht, ebenso wie der Missbrauch von Twitter im Sinne unlauterer Werbeaktionen (Spamming).

Übung: in Twitter, Tweets zu aktuellen Themen suchen

Termine und Umfragen

Doodle oder twtpoll.com

Wanderkarten und Bikekarten

Das Wanderportal alpenvereinaktiv.com nutzen.

Social Bookmarking

Social Bookmark Dienste dienen dazu, Links und Nachrichtenmeldungen online zu sammeln, sodass diese dann PC unabhängig über Internet bereit stehen. Die Dienste ermöglichen es, eigene Bookmarks auch Lesezeichen oder Favoriten genannt hinzuzufügen, zu löschen, zu bewerten, zu kommentieren und mit Kategorien und/oder Schlagwörtern (engl. Tags) zu versehen. Der Benutzer entscheidet ob seine Bookmarks nur für ihn selbst (private Bookmarks) oder von allen Internetteilnehmern (öffentliche Bookmarks) sichtbar sind. Viele Social Bookmark Dienste bieten die Generierung eines RSS-Feeds an, sodass die so gesamten Links und Nachrichtenmeldungen leicht weiterverteilt werden können.

Social Bookmarkdienste werden gerne auch für den Linkaufbau und die Steigerung der Linkpopularität verwendet. Da Social Bookmarks Dienste nicht gerne von Suchmaschinen Optimierer missbraucht werden, sie möchten lieber echte Bookmarks erhalten und nicht solche dir „nur“ der Suchmaschinenoptimierung dienen, haben mittlerweile viele von ihnen die ausgehenden Link mit „nofollow“ gekennzeichnet, also Suchmaschinen optimierungstechnisch entwertet.

Beispiele: Digg, Delicious, Mister Wong, LinkArena, Oneview usw.

Übung: einen Bookmark bei Mister Wong einstellen

GuteFrage

Die Website Gutefrage dient dem Austausch von Wissen ähnlich wie Wikipedia, setzt aber auf den Austausch von Wissen zwischen Nutzer und Nutzer. Nutzer können in Gutefrage sowohl Fragen einstellen, welche Sie gerne beantwortet haben möchten, als auch selbst Antworten zu Fragen anderer Nutzer geben.

Groupon

Groupon hat sich auf die Zusammenführung von Anbietern von Gutscheinen und Rabattangeboten mit Schnäppchensuchenden spezialisiert. Groupon sucht also Anbieter welche Gutscheine für reduzierte Waren oder Dienstleistungen anbieten und bietet auf einer Webseite dieselben in Form eines Deals an. Ein Deal kommt nur zustande, wenn sich eine Mindestanzahl von Interessenten melden. Dann wird der Gutschein den Interessenten zugesandt. Für die Anbieter der Gutscheine ist der Vorteil vor allem in der Werbung und in der Neukundengewinnung zu sehen, für die Schnäppchenjäger der reduzierte Preis.

Flattr

Flattr ist ein soziales Microbezahlsystem, welches darauf setzt, dass es Internetteilnehmer gibt, welche der einen oder anderen Website Ihre Wertschätzung in Form eines minimalen Geldbetrages (z.B. 20 Cent) zukommen lassen wollen. Eine normale Überweisung oder Kreditkartenzahlen wäre dafür im Verhältnis viel zu aufwendig.
Mit dem Flattr Dienst kann der willige Spender ein Monatsbudget festlegen z.B. 4 € und dann einfach und schnell auf Blogs oder Websites, welche einen Flattr Button integriert haben diesem Blog oder dieser Website ein kleine Spende zukommen lassen indem der Flattr Button angeklickt wird. Der Betrag der einzelnen Spende steht nicht fest, denn am Ende des Monat zählt Flattr alle Klicks und verteilt den monatlichen Betrag an alle Website, auf denen der Spender den Flatter Button angeklickt hat.

Foursquare

Mit Foursquare kann der willige Nutzer seinen aktuellen Standort preisgeben. Foursquare funktioniert hauptsächlich mit Mobiltelefonen und Smartphones und deren GPS-Fähigkeit. Nutzer können über eine entsprechende App oder über SMS oder über die Website von Foursquare „einchecken“, sodass dann automatisch ihr Standort erfasst wird und mit Freunden geteilt werden kann. Dabei setzt Foursquare auf ein Belohnungssystem, indem für „Check-in“ Punkte und Abzeichen (Badges) vergeben werden.

Andere bekannte Social Media Seiten

Vine

WeChat…